Seniorenreise nach Dalmatien
Dalmatinische Leckerbissen

Am nächsten Tag führte uns die Reise, mit Zwischenstopp in Zadar, bis nach Dugi Rat.
Die Altstadt von Zadar liegt auf einer Halbinsel und ist von alten Stadtmauern umgeben. Enge Gassen, kleine Cafés und Plätze aus römischer Zeit verleihen der Stadt einen besonderen Charakter. Es war genügend Zeit, um unter anderen, die bekannte Meeresorgel, deren Töne durch die Wellen erzeugt werden, aufzusuchen.
Am späten Nachmittag erreichten wir unser Viersterne-Hotel „Plaza Duce“. Unser Aufenthalt war einfach perfekt! Das Hotel war wunderschön, sehr sauber und mit viel Liebe zum Detail eingerichtet. Das Personal war unglaublich freundlich und aufmerksam, sodass wir uns vom ersten Moment an willkommen gefühlt haben. Besonders begeistert waren wir vom leckeren Buffet zum Frühstück und Abendbrot sowie der entspannten Atmosphäre. Wir können dieses Hotel nur weiterempfehlen!
Der erste Ausflug führte uns nach Split. Das Herz von Split bildet der berühmte Diokletianpalast – ein antiker Palastkomplex aus römischer Zeit, der heute Teil der Altstadt ist. Zwischen engen Gassen, kleinen Restaurants und historischen Mauern entsteht eine besondere Atmosphäre aus Geschichte und modernem Stadtleben.

Die Insel Korcula, war am nächsten Tag das südlichste Ziel unserer Reise. Bis zum Jahr 2022 hätten wir durch Bosnien und Herzegowina fahren müssen. Jetzt kann man über die Pelješac-Brücke, eine zweispurige Straßenbrücke in Schrägkabel-Bauweise über eine Meereszunge der Adria im Süden Kroatiens, fahren. Nach der Ankunft auf Korčula haben wir bei einem Stadtrundgang die Insel erlebt. Enge Natursteingassen, kleine Plätze und venezianisch geprägter Architektur prägen die Stadt. Die Altstadt von Korčula gilt als eine der schönsten mittelalterlichen Städte an der Adriaküste und wird oft als „kleines Dubrovnik“ bezeichnet.
Bevor wir Heimreise antraten, bestand die Möglichkeit Omiš einen Besuch abzustatten. Omiš liegt malerisch an der Mündung des Flusses Cetina in die Adria – eingerahmt von steilen Bergen, mittelalterlichen Festungen und schönen Stränden. Ein Teil der Gruppe fuhr mit einem Boot in den beeindruckenden Canyon den die Cetina in das Küstengebirge geschnitten hat. Danach war noch ein Spaziergang durch die Stadt möglich.Die mittelalterliche Piratenfestung aus dem 13. Jahrhundert ist das Wahrzeichen von Omiš. Von hier überwachten die berühmten Omiš-Piraten früher die Schiffe auf der Adria. Der kurze, aber steile Aufstieg lohnt sich wegen des fantastischen Panoramablicks auf Altstadt, Cetina-Mündung und die Insel Brač.
Alles Schöne hat ein Ende, so auch unsere Busfahrt. Mit Zwischenstopp in Opatija und Inzell waren alle erschöpft, aber glücklich wieder zu Hause angekommen.
Die Busreise war hervorragend organisiert und gleichzeitig sehr informativ. Sie verband Erholung, Natur und Geschichte auf ideale Weise.
Maribor, die zweitgrößte Stadt Sloweniens, liegt malerisch an der Drau. Die Stadt verbindet historische Architektur mit modernem Stadtleben.
Am nächsten Tag ging es von von Maribor zu den Plitvicer Seen .
Die letzten Kilometer Richtung Plitvice wurden besonders eindrucksvoll: Die Natur dominierte vollständig, der Verkehr wurde ruhiger und die Umgebung vermittelte fast schon das Gefühl einer abgelegenen Wildnis.
Der Plitvicer Seen National Park zählt zu den bekanntesten Nationalparks Europas und gehört zum UNESCO-Weltnaturerbe. Türkisfarbene Seen, miteinander verbundene Wasserfälle und Holzstege durch dichte Wälder schaffen eine beinahe märchenhafte Atmosphäre. Die „härtesten“ Kolleginnen und Kollegen schafften die Führung über die gesamte Wegstrecke von 9,5 km Länge.
Danach checkten wir im Hotel „Jezero“ im Nationalpark ein.

Am nächsten Tag stand die Insel Hvar auf dem Programm. Unterwegs passierten wir malerische Orte wie Omiš, Makarska und zahlreiche kleine Fischerdörfer, die sich zwischen Meer und Gebirge schmiegen. Besonders eindrucksvoll war die Kulisse des Biokovo-Gebirges, dessen steile Felsen direkt hinter der Küste aufragen. Die Landschaft wechselte ständig zwischen grünen Pinienwäldern, felsigen Hängen und dem tiefblauen Meer, das in der Sonne funkelt. Im kleinen Hafenort Drvenik schifften wir samt Bus auf die Fähre.
Vom Busfahrer, Ronny Müller, wurde auf der Fahrt von Sućuraj über die Insel bis zur Hauptstadt Hvar einiges abverlangt. Von den insgesamt 56 km schmalen Straßen, waren mehr als 40 km einseitige Baustelle. Die Kombination aus Busfahrt entlang der Küste, der Fährüberfahrt über die Adria und dem Besuch der Insel Hvar macht diese Reise zu einem abwechslungsreichen Erlebnis voller mediterraner Eindrücke, wunderschöner Landschaften und unvergesslicher Ausblicke.
Am sechsten Tag erreichten wir nach etwa einer Stunde Fahrzeit Trogir. Die historische Altstadt liegt malerisch auf einer kleinen Insel zwischen Festland und Čiovo und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Enge Gassen, venezianische Gebäude und gemütliche Cafés verleihen der Stadt einen besonderen Charme. Besonders sehenswert war die Kathedrale des Heiligen Laurentius, die Uferpromenade und die alten Stadtmauern. Der Reiseleiter Michael Kovacic brillierte bei der Vorstellung seiner nahezu autofreien Heimatstadt.



