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Vorsorgen - aber richtig!
Anleitung zu Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung
Wichtige Tipps:
- Frühzeitig beginnen: Vollmachten und Verfügungen erstellen, bevor akute Probleme auftreten. Ausfüllbare Formulare sind im Internet zu finden oder in Sozialämtern bzw. Betreuungsvereinen erhältlich.
- Vorsorgevollmacht: Bevollmächtigte(r) darf in festgelegten Bereichen Entscheidungen treffen.
- Betreuungsverfügung: Bestimmung einer Wunschperson für gerichtliche Versorgung bei Bedarf, z. B. bei umfassender Betreuung.
- Patientenverfügung: Festlegung medizinischer Maßnahmen bzw. Verzicht darauf in bestimmten Situationen.
- Klare Formulierungen: Präzise Festlegung des Umfangs und der Bedingungen.
- Vertraute auswählen: Bevollmächtigte und Betreuer sollten zuverlässig und erreichbar sein.
- Dokumente aktuell halten: Regelmäßige Prüfung und Aktualisierung bei Lebensänderungen.
- Übersichtlich aufbewahren: Kopien an relevante Personen und den Hausarzt, Originale sicher verwahren. (z.B. IG BAU-Notfalldose – www.notfalldose.de)
- Juristische Formalitäten beachten: Beglaubigung durch das Betreuungswesen kann erforderlich sein, je nach Rechtslage.

Fazit:
Nützlich ist, vorsorglich zu handeln! Vollmacht und Verfügungen diskutieren und abschließen, bevor akute gesundheitliche Probleme auftreten.
Deshalb: „Vorsorge treffen – aber rechtzeitig!“


