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Vorsorgen - aber richtig!

Anleitung zu Vorsorgevollmacht, Betreuungsverfügung und Patientenverfügung

Vorsorge
09.04.2026
Arbeitskreis der Senioren - bei uns ist was los!

Vorkehrung ist wichtigste Vorsorge: Wer heute handelt, schafft Sicherheit für sich und seine Liebsten. Frühzeitig entscheiden, wer im Ernstfall Entscheidungen für mich trifft und wie diese Entscheidungen aussehen sollen. Der Sachgebietsleiter Betreuungswesen der Stadt Erfurt, Herrn Ralf Puls, gab den 31 Teilnehmerinnen und Teilnehmer viele praktische Hinweise.

Wichtige Tipps:

  • Frühzeitig beginnen: Vollmachten und Verfügungen erstellen, bevor akute Probleme auftreten. Ausfüllbare Formulare sind  im Internet zu finden oder in  Sozialämtern bzw. Betreuungsvereinen erhältlich.
  • Vorsorgevollmacht: Bevollmächtigte(r) darf in festgelegten Bereichen Entscheidungen treffen.
  • Betreuungsverfügung: Bestimmung einer Wunschperson für gerichtliche Versorgung bei Bedarf, z. B. bei umfassender Betreuung.
  • Patientenverfügung: Festlegung medizinischer Maßnahmen bzw. Verzicht darauf in bestimmten Situationen.
  • Klare Formulierungen: Präzise Festlegung des Umfangs und der Bedingungen.
  • Vertraute auswählen: Bevollmächtigte und Betreuer sollten zuverlässig und erreichbar sein.
  • Dokumente aktuell halten: Regelmäßige Prüfung und Aktualisierung bei Lebensänderungen.
  • Übersichtlich aufbewahren: Kopien an relevante Personen und den Hausarzt, Originale sicher verwahren. (z.B. IG BAU-Notfalldose – www.notfalldose.de)
  • Juristische Formalitäten beachten:  Beglaubigung durch das Betreuungswesen kann erforderlich sein, je nach Rechtslage.
Vorsorge

Fazit:

Nützlich ist, vorsorglich zu handeln! Vollmacht und Verfügungen diskutieren und abschließen, bevor akute gesundheitliche Probleme auftreten.

Deshalb: „Vorsorge treffen – aber rechtzeitig!“