das Bauhauptgewerbe


Aktuelle Informationen gibt es auch hier

Breite Zustimmung zum Schlichtungsergebnis vom 12.5.2018

Auf den Baustellen in Thüringen gibt es bei den Kollegen eine breite Zustimmung zum Schlichtervorschlag vom 12.5.2018.
Auch wenn die Bauarbeiter die unterschiedlichen Einmalzahlungen in Ost und West kritisieren, sind sie doch für die Annahme des Schlichterspruches.

Ergebnis der Schlichtung am 12.5.2018

Kollegen von Strabag weiter aktiv

Bauarbeiter legen mal für "lau" die Helme weg!
Ihrer Meinung nach verhalten sich die Bau-Arbeitgeber respektlos und wertmindernt gegenueber ihrer Baubeschäftigten!
Sie sind darüber verärgert und sauer, dass sich bislang die Angebotspalette um keinen Cent verbesserte!
Darum fordern Sie alle Bau-Kollegen auf, es ihnen gleich zu tun.

Kollegen auf den STRABAG Baustellen in Erfurt unterstützen die Schlichtung

Bauarbeitnehmer der Firmen STRABAG, EUROVIA und Rohde Bau zeigen wie es geht, und dass so geht!
Wenn die Arbeitgeber weiterhin kein ordentliches Angebot während des Schlichtungsverfahrens vorlegen, dann geht das gleich so...
So geht Schichtwechsel " die Arbeit ruht!

Kein angemessenes Angebot in den Schlichtungsverhandlungen - Berlin wir kommen.
Die Kollegen fordern alle Kollegen auf den Baustellen in Thüringen es ihnen gleich zu tun.
Sie sind der Meinung: "Wir können‎ auch anders, und das geht dann so - dann ist es still auf den Straßenbaustellen!"

Fa Strabag Baustelle in Ansbach/ Schmalkalden

Schmalkalden 12.April 2018

Die Kollegen sind der Meinung, die Tarifmauer Ost/ West muss weg!
Wir stehen hinter unserer Gewerkschaftsforderung!
Der Tarifangleichungswecker zeigt es genau an, es ist schon lange fünf nach zwölf!

Fa. Strabag. Bst. Eisfeld,

Strabag Bauarbeitnehmer haben die Schnauze voll! Seit Jahren arbeiten wir unweit von der Coburger,nähe der fränkischen Grenze und auch teilweise mit den Koll. Aus dem Westen zusammen! Wie lange soll das denn noch dauern? Wir machen das nicht mehr mit! Nach dem 16. Apr. Wenn kein besseres Angebot‎.vorliegt, schmeißen wir das Werkzeug hin und nicht nur wir sondern auch die Koll. Von Der Fa. Bauwi und der Fa. Bohlen und Dojen! Die unweit auf den Baustellen in Eisfeld arbeiten. Wir schaffen das!!! "Glaubt ihr mir"? Versprechen, wir schaffen das!

Strabag- BSt.Schoenbrunn

9.4.2018 auf einer Baustelle in Schönbrunn

Wir sind Bereit! Kann ja wohl nicht wahr sein, dieses unverschämte Angebot ist ja voll der "Brüller"!
Wenn die Arbeitgeber glauben, dass wir nach dem 16.4. auch noch zu schauen........, und dann immer noch nicht die Alarmglocken hören.
Dann lassen wir es krachen, Wir schaffen dass!

Fa. Strabag in Holzhausen

9.4.2018 auf einer Baustelle bei Holzhausen

Wir, die Arbeitnehmer von Strabag schaffen was, auch schon seit Jahren im Westen! Wir stehen hinter unserer Forderung und vor allem: Die Tarifmauer Ost/West muss Weg! Haben die Arbeitgeber immer noch nichts gerafft, na gut dann lassen wir es nach dem 16.4. Krachen!
Wir wollen unsere Arbeit fair entlohnt bekommen, genau wie die Kollegen im Westen.

Auch in Jena

Gleiche Arbeit, gleicher Lohn!

Den Bauarbeitern von Eurovia auf der Baustelle in Jena ist es bewusst: Wenn nicht jetzt, wann dann? Die Ost-West Angleichung steht schon lange aus. Es ist an der Zeit nach 28 Jahren zwei Klassengesellschaft am Bau was zubeenden. 6 % mehr bundesweit, das ist das Mindeste,liebe Arbeitgeber!

Weimarer Niederlassung in Giesen aktiv

Auch in Gotha - Bauarbeiter - stinksauer!

Gotha: 08.03.2018



Bauarbeiter der Fa. Eurovia und Erfurter Gleisbau sind stinke-sauer!
Das bisherige Angebot ist eine Frechheit, wir sind mehr Wert.
Wenn Sie uns ärgern wollen, den Ärger können Sie gerne haben!

Zum Stand der Tarifverhandlungen 2018

Dietmar Schäfers im O-Ton zum Stand

Dietmar Schäfers im O-Ton zum Stand
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Darum:
Baukonferenz der Region SATS am 3.3.2018 ab 10.oo Uhr im Mercur Hotel Halle Peißen

Zum Stand der Tarifverhandlungen zum Mindestlohn

Dietmar Schäfers im O-Ton zum Stand der Verhandlungen am 15.8.2017

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SATS-Bauarbeiter fordern einen höheren Mindestlohn und beraten über Aktionen

Mitglieder der Fachgruppen des BHG aus der ganzen SATS-Region diskutieren ihre Forderungen: Satte Erhöhung des Mindestlohnes und Einführung des Mindestlohnes für Facharbeiten auch im Osten.

weiterlesen hier

ERFAHRUNGSAUSTAUSCH, DIE SECHSTE

Fotos: S.Nagel

Wer fährt mit uns Schlitten?

Mitte August war es wieder einmal so weit. Die Fachgruppen des BHG aus Erfurt und Ostsachsen trafen sich zu ihrem jährlichen Erfahrungsaustausch. In diesem Jahr fand er im Raum Oberhof / Arnstadt statt, und war von den Erfurtern bestens organisiert worden.
Nach der Begrüßung durch Kollege Nagel und der Bekanntgabe des Tagesablaufes sowie der Einnahme eines guten Frühstückes in der „Suhler Hütte“ am Grenzadler in Oberhof, begaben sich die Kollegen zur Rennschlitten und Bobbahn Oberhof. Dort wurden sie vom Sportdirektor und Geschäftsführer des Thüringer Schlitten- und Bobsportverbandes e.V. , Herrn Uwe Theisinger, in Empfang genommen, der mit den Kollegen eine Führung in der Sportstätte durchführte. Die Ausführungen durch Herrn Theisinger über den oberen Teil der Bahn waren für alle sehr aufschlussreif. Um bei dem unteren Teil der Führung dabei zu sein, wo die Kollegen das Allerheiligste, die Zeitmessung mit ihren ganzen Anlagen sowie die Trainingsanschubhalle für die Bobfahrer, Skeletonis und die Rodler besichtigen konnten, musste die Bobbahn erst einmal mit dem Sommerrodelbob bezwungen werden. Einigen war dies zwar nicht ganz geheuer, aber alle kamen gut im Ziel an. Danach ging es wieder mit dem Lift, von dem man eine gute Sicht auf die 1300 Meter lange Bahn mit ihren 14 Kurven hatte, nach oben. Der nächste Besichtigungsort für die Kollegen war die einzigartige Skilanglauf – und Biathloneishalle, gleich neben der Bobbahn, welche als Trainingshalle sowohl für die Sportasse aller Nationen, dem Nachwuchs als auch dem Breitensport zu Verfügung steht. Dort konnten sie unter Führung hinter die Kulissen der Halle schauen, und bekamen Wissenswertes über die Eishalle vermittelt. Es schloss sich die Besichtigung des Biathlonstadions und der beiden Sprungschanzen an, bevor es nach einer kleinen Stärkung nach Arnstadt ging.
Dort tauschten die Kollegen beider Fachgruppen sich über die vergangene Tarifrunde, deren Aufgaben daraus und den Auswirkungen aus. Beide stellten fest, dass das Ergebnis ein sehr gutes ist. Aber sie mahnten auch an, das nun die Arbeit in den Betrieben bei den Betriebsräten liegt, darauf zu achten, dass dieses Ergebnis auch umgesetzt und eingehalten wird. Es wurde aber auch wiedermal deutlich, dass es noch große Unterschiede in beiden Regionen gibt. So ist es zum Beispiel den Erfurtern noch nicht gelungen Baustellenteams zu bilden, welche in Ostsachsen schon gut arbeiten. Beide Fachgruppen waren sich aber einig, dass es nach 26 Jahren der Einheit langsam an der Zeit ist, in Ost und West die gleichen Löhne zu zahlen. Schließlich ist es auch die gleiche Arbeit, die von den Kollegen erbracht wird. Der Austritt oder den Austrittsversuchen einiger Betriebe aus dem Bauindustrieverband sehen die Kollegen als problematisch an und kann in den nächsten Tarifverhandlungen eine Schwächung bedeuten.
Sie bekräftigten nochmals ihre gegenseitige Verbundenheit und verabredeten sich fürs nächste Jahr zum Erfahrungsaustausch die SIEBTE in Ostsachsen.

Gez. Stephan Nagel
Vors. FG BHG Erfurt

Ab sofort gelten höhere Löhne und Gehälter für Baubeschäftigte

10.06.2016
Das Tarifplus für die rund 785 000 Beschäftigten am Bau gilt ab sofort. Der am 17. Mai 2016 erzielte Tarifabschluss wurde rechtzeitig innerhalb der heute endenden Erklärungsfrist von den Arbeitgebern wie auch von der IG BAU angenommen. weiterlesen

Für die Annahme des Tarifvorschlages

Bauarbeitnehmer der Fa. EUROVIA Erfurt, sowie eine Spezial Firma‎ kämpfen sich durch massiven Felsen! Selbst durch Wind und Wetter lassen sie sich davon nicht abbringen! Das Verhandlungsergebnis ist akzeptabel und sollte angenommen werden. Aber sie sind der Meinung, dass, aufgrund der von Ihnen erbrachten Leistung, Schluss sein muss mit der Lohn Tarifmauer Ost/West ! Denn Wir sind es Wert, dies stellen wir tagtäglich unter Beweis.

Jetzt gilt es das Ergebnis auch in den Firmen mit der richtigen Eingruppierung umzusetzen.

Wir kommen wieder, und wenn es sein muss mit schwerem Gerät! An alle Bauarbeiter draußen, wer wenn nicht Wir?

“ Wenn Dein starker Arm es will, stehen alle Räder still! „

Die "5" ist geknackt! Der Kompromiss sieht für die Beschäftigten am Bau im Osten ein Einkommensplus von 5,3 Prozent vor

In der vierten Verhandlungsrunde haben die Tarifparteien für das Bauhauptgewerbe ein Ergebnis erzielt. Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und die beiden Arbeitgeberverbände Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) sowie der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) einigten sich nach äußerst zähen Verhandlungen am frühen Mittwochmorgen nach 14-stündiger Diskussion auf einen Abschluss.
Das Ergebnis ist ein Kompromiss mit dem es sich keine Seite leicht gemacht hat
Im Einzelnen sieht die Einigung für uns im Osten folgendes Einkommensplus vor:

1. Mai 2016 bis 30. April 2017: +2,9%
1. Mai 2017 bis 28. Februar 2018: +2,2%

Bei weit vom Firmensitz entfernten Baustellen stellt und bezahlt künftig der Arbeitgeber die Übernachtung. Zudem zahlt er eine Verpflegungspauschale von 24 Euro pro Arbeitstag. Durch Vereinbarung im Betrieb kann davon jedoch nach oben auf bis zu 28 Euro abgewichen werden.

Wir haben Druck gemacht

in €
Bisher
1.6.2016
1.5.2017
1. Lehrjahr
629
675
705
2. Lehrjahr
864
895
910
3. Lehrjahr
1091
1120
1130
4. Lehrjahr
1226
1255
1270

Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit von insgesamt 22 Monaten und steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der jeweiligen Organisationsgremien. Die Erklärungsfrist läuft bis Freitag, den 10. Juni 2016. Die Bundestarifkommission der IG BAU wird am Samstag, den 21. Mai 2016 zusammentreten und den Tarifvorschlag bewerten und eine Empfehlung über eine Annahme oder Ablehnung an den IG BAU-Bundesvorstand abgeben

Mehr dazu hier:

Sie haben uns gehört - aber wohl noch nicht verstanden!

Aus dem Mund Dietmar Schäfers mussten die Kollegen, darunter eine nicht unwesendliche Delegation aus den SAST-Bezirksverbänden, vernehmen, dass die Arbeitgeber kein besseres Angebot unterbreiten haben.

"Jetzt ist Schluss! Wenn sie Ärgerh aben wollen, dann können sie ihn haben." Dieses Versprechen gehen wir die Bauarbeitnehmer in SATS gerne ein!

Wiesbaden, Monatg 25.4. 18.Uhr - Eisregen !

Die zur Unterstützung der Verhandlungsdelegation angereisten IG BAU Mitglieder machten Ihre Tarifvorderungen wiederholt gut hör- und sichtbar deutlich. Auch für die "Herren im Hinterund", unsere Arbeitgeben, konnten die Botschaft gut hören, aber noch haben sie sie noch nicht richtig verstanden!

"Das sehen wir als Konfrontation an!" - " Sie wollen es wissen !" - "Die glauben es nicht, dass die Kollegen in Osten die Schnauze voll haben, und nicht mehr nur für Mindest-Lohn Ost oder West arbeiten wollen!"



Dass die Herren uns hören, dafür können wir sorgen.
Mehr Verstand ist jetzt Sache der Arbeitgeber

Die Tarifmauer muss weg, wenn nicht jetzt wann dann?

Zum Berufsbild gehört bundesweiter Einsatz - also müssen auch bundesweit gleiche Tarife dazu gehören!



Da ist es nur selbstverständlich, dass die Betriebsratsmitglieder der Bundestarifkommision für den kommenden Montag viel Erfolg wünschen!

Klettbach bei Erfurt: Der Betriebsrat der Bennert GmbH ist zu seiner Sitzung am Freitag (22.4.16) zusammen gekommen. Als Gast mit dabei der IG BAU-Branchensekretät Joachim Ammon, der über den Stand der Tarifverhandlungen berichet.

Für den Betriebsrat ist klar: Die Arbeitnehmer der Bennert GmbH (EINEM DER GRÖSSTEN UND LEISTUNGSFÄHIGSTEN UNTERNEHMEN FÜR DENKMALPFLEGE UND BAUWERKSSANIERUNG IN EUROPA! - Eigenwerbung der Firma) sind bundesweit auf Baustellen (West wie Ost) eingesetzt. Ihre qualitative Arbeit ist sehr gefragt. Jedoch müssen unsere Kollegen feststellen, dass sie gegenüber ihrern Kollegen aus dem Westen sehr viel weniger in der Lohntüte haben! Und wie sie weiter festgestellten haben, liegt ihr Lohn gerade mal knapp über Mindestlohn 1.

Die Mitglieder des Betriebsrat fordert deswegen faire Löhne auch für die Kollegen im Osten, nach 26 Jahren ist die Tarifmauer Ost/West nicht mehr zeitgemäss. Sie fordern: Die Tarifmauer muss weg, wenn nicht jetzt wann dann?

Wenn die Arbeitgeber das nicht wahr haben wollen, müssen sie halt zusehen, gerade in der Restaurierung und Bauwerksethaltung, wer die Qualitäsarbeiten noch durchführen will?

„Zusammen sind wir stark!“

Weimar auf der Baustelle des Bauhausmuseums.

Mittagspause bei den Kollegen der Fa. Wachenfeld Bau: Im Gespräch mit IG BAU Sekretär, Joachim Ammon stellen die Bauarbeitnehmer klar, dass sie total sauer sind, dass es bei den Tarifen nicht vorwärts geht.

Auf der gegenüberliegenden Seite der gleichen Baustelle sprechen die Kollegen von EUROVIA über das gleiche Problem. Sie laden ihre Kollegen von Wachenfeld ein um gemeinsam zu zeigen: „Zusammen sind wir stark!“

„Wir wollen endlich Mäuse sehen und keinen Bettellohn.“

Natürlich steht wie eine Mauer die Forderung: „Die Tarifmauer Ost/ West muss weg! Sonst sind wir bald hier weg!“

26 Jahren noch immer Ost und West

Auch auf einer Baustelle der Fa. Stolz haben sich die Bauarbeiter zu einem Gespräch eingefunden.
Sie wollten es sich nicht nehmen lassen ihren Unmut und Ärger rauszulassen‎.
Sie sind mit dem Angebot der Arbeitgeber überhaupt nicht einverstanden!
Da sie schon seit Jahren mit ihren Kollegen aus dem Westen zusammenarbeiten,
ist es ihnen schleierhaft, wieso man nach 26 Jahren noch immer zwischen Ost und West unterscheidet.
Sie Fordern "Die Tarifmauer Ost/West muss weg!"

Auch im Thüringer Wald sind die Bauarbeiter sauer!

Lauscha, Baustelle der Fa. Strabag Dir. Erfurt:
Die Kollegen sind sauer auf das Angebot der Arbeitgeber!
Ihrer Meinung nach soll sich doch Leistung Lohnen, also dann her mit den Mäusen!
Wenn nicht jetzt, wann dann?
Die Tarifmauer Ost/West muss Weg!

Tarifbewegung 2016

Auf einern Baustellen, der Fa. Bennert GmbH Bauwerksicherung, an der Ilm in Weimar. fordern die Kollegen: „ Faire Arbeit, faire Lohn“ !
Sie unterstützen damit die Tarifforderung der IG BAU

Tarifrunde Bau 2016

20.Februar 2016

Aktionsworkshop Bau der Region SATS

Die Forderungen stehen, 5,9% mehr, Mindestlohn für Facharbeiter auch im Osten und einiges mehr:
Info bei deiner IG BAU
Am Wochenende sind nun Aktionen für die Tarifrunde geplant.

5. FG - Treffen zw. Erfurt und Ostsachsen

Zum fünften Treffen der Fachgruppen fuhren die Kollegen diesmal nach Ostsachsen. Treffpunkt war an einer der größten beweglichen Arbeitsmaschine der Welt, der F60.
Die F 60 ist eine Abraumförderbrücke, die im Tagebau ihren Einsatz fand. Die Zahl 60 bedeutet, das ihre Abtragsmächtigkeit im Hoch-und Tiefschnitt insgesamt 60 Meter beträgt. Diese Maschine hat eine Länge von 502 Metern ( der Eifelturm hat eine Länge von 320 Metern ), einer Breite von 204 Metern und eine Höhe von 74 Meter. Die Kollegen aus Erfurt waren von dieser Maschine beindruckt und nahmen gemeinsam mit den Kollegen aus Ostsachsen an einer Führung dieses gigantischen Stahlkolosses teil ( immerhin stehen hier noch 11000 Tonnen Stahl ).
Nach dieser Besichtigung ging es auf eine Baustelle der Firma STRABAG, die die alten Tagebaue rekultivieren. Im Lausitzer Seenland entsteht aus ehemaligen Tagebauflächen mit 20 Seen auf rund 14.000 Hektar Wasserfläche Europas größte künstliche Gewässerlandschaft und Deutschlands viertgrößtes Seengebiet. Alle 20 Seen werden im Endzustand miteinander verbunden sein und vielfältige Wassersportarten ermöglichen. Die Kollegen schauten sich an, wie man am Rand des Tagebaus einen Stadthafen entstehen lassen möchte. Neben einigen fertigen Abschnitten war aber alles noch Baustelle, sodass die Kollegen aus Erfurt sich den fertigen Seehafen schlecht vorstellen konnten. Die Kollegen aus Ostsachsen meinten aber, alles kein Problem und fuhren mit den Kollegen aus Erfurt zu einem schon heute fertigen und in Betrieb befindlichen Seehafen. Nach weiteren Besichtigungen des "Rostigen Nagels", einem Aussichtsturm aus 111 Tonnen Cortenstahl und einer Höhe von 30 Meter an der Einmündung zum Sedlitzer See, einer Burg, die aussieht als stamme sie noch aus dem Mittelalter und den schwimmenden Ferienhäser, ging die Fahrt nach Weißwasser, wo die Erfahrungen des letzten Jahres besprochen und ausgewertet wurden.
Ein Hauptthema war " Faire Arbeit Jetzt ". Die Kollegen aus beiden Regionen bestätigten, dass es nach 25 Jahren Einheit immernoch sehr große Unterschiede im Arbeitsleben der Bauarbeiter gibt. Aus der gesamten Diskussion des Abend und in Anbetracht der anstehenden Tarifrunde 2016 erarbeiteten beide Fachgruppen einen Auftrag an den stellvertretenden Regionalleiter für die SATS Region, Klaus Hartung.
Er möge bitte einen Termin im Vorfeld der Tarifrunde finden, an dem alle 10 Fachgruppen des BHG der SATS Region teilnehmen, damit auf diesem Treffen eine einheitliche Forderung an die Verhandlungskomission übergeben werden kann, denn schließlich ist die SATS Region die Größte in Deutschland und sollte deshalb auch ein höheres Gewicht bei der Verhandlungskommission genießen.

Angestellte der STRABAG Dir. Thüringen fordern 13tes

Auch die Angestellten haben sich zum Thema wir sind Strabag, für die berechtigte Forderung 13tes auch für Ost getroffen.
Sie sind der festen Überzeugung, dass sie nach 25 Jahren endlich ein 13tes Monatsgehalt verdient hätten.

Die Angestellten der Fa. STRABAG Dir. Thüringen Niederlassung Gotha trafen sich mit Bauhauptgewerbesekretär, Joachim Ammon.

4. FG - Treffen zw. Erfurt und Ostsachsen

Am 05.07.2014 trafen sich die Kollegen/innen der FG des BHG aus Thüringen und Ostsachsen. In diesem Jahr waren die Kollegen aus Ostsachsen Gäste der Kollegen aus Erfurt und es wurde ein anspruchvolles Programm seitens der Erfurter erstellt und abgearbeitet. Begonnen hat alles mit einem zünftigen Frühstück am Treffpunkt in Untermaßfeld, wo es gleich zu interessaanten Gesprächen kam und der weitere Tagesablauf besprochen wurde. Ein Höhepunkt neben dem eigentlichen Austausch der Erfahrungen und der Arbeit aus dem letzten Jahr beider Fachgruppen und der Aufgaben die sich aus der Tarifrunde resultieren war, der Besuch des Erlebnisberkwerks in Merkers. Dort fuhren beide FG gemeinsam unter Tage. Der Förderkorb brachte alle Kollegen/innen auf 500 m Teufe. Der Bergmann spricht nicht von Tiefe, sondern von Teufe. Nach dem Umstieg in LKW ( ohne Dach ) begann eine rasante Fahrt unter Tage auf meist engen und hügligen Strassen. Der erste Halt brachte uns in einem großen Hohlraum, in dem Veranstaltungen wie Konzerte, Feiern sowie Hochzeiten durchgeführt werden können. Nach einer weiteren Fahrt durch das unterirdische Labyrint, hielten wir in einer Teufe von 800 m, wo man die kristalline Struktur des Salzes bewundern konnte. Bevor es wieder ans Tageslicht ging, stand der Besuch des Museums der Geschichte und der Technik die zu Salzgewinnung benötigt wurde auf dem Plan. Danach fuhren alle durch den reizvollen schönen Thüringer Wald nach Arnstadt, wo die Arbeit der FG begann.
Die Kollegen aus Ostsachsen berichteten ihre Erfahrungen mit ihren Baustellentaems. In dieser Hinsicht haben sie den Erfurtern etwas voraus, denn die Bildung von Baustellentaems stellt sich bei den Kollegen aus Erfurt schwieriger dar als gedacht. Ein weiterer Punkt der Besprochen wurde war der Regionaltag in Brandenburg, an dem mehrere Kollegen aus Ostsachsen und Erfurt teilnahmen.
Die Meisten waren der Meinung, dass diese Veranstaltung keine Gelungene war. Es stellte sich auch die Frage, warum solche Tage immer nur Regionalspezifisch abgehalten werden ( Ost mit Ost und West mit West ). Um Erfahrungen mit allen zu teilen ist es an der Zeit, Veranstaltungen gemeinsam mit Kollegen/innen aus Ost und West durchzuführen. Es wurse auch die Frage in die Runde geworfen, ist es vielleicht nicht gewollt das Ost und West sich austauschen?.
Das Thema Faire Arbeit Jetzt kam bei der Diskussion natürlich auch nicht zu kurz.
Beide FG bekräftigen mit diesem Austausch an Erfahrungen, dass man in der Gemeinschaft mit Anderen etwas bewirken kann und sie werden die gute Zusammenarbeit pflegen und fortführen.

Erfurt - 24. März 2014 - 12 Uhr Mittags

Die Fachgruppe Bauhauptgewerbe des Bezirksverbandes Erfurt organisiert auf einer Straßenbaustelle in Erfurt eine längere Mittagspause für ihre Kollegen und Kolleginnen der Firmen Strabag, Eurovia, Kirchner und der Gothaer Tiefbau GmbH.
Mit großer Entschlossenheit wurden die Forderungen in der anstehenden Tarifrunde des Bauhauptgewerbes bekräftigt.
Das Ansinnen der Arbeitgeber zur Verschlechterung der Rahmenbedingungen wurde eine Abfuhr erteilt.
Wer wollte konnte schon mal testen, wie sich eine Bauarbeiterunterkunft nach Arbeitgeberwunsch so anfühlt. "Nicht mit uns!"
Damit Hunger nicht noch böser macht, spendierte die IG BAU erstmal Leberkäsesemmeln.
Den Arbeitgebern teilen die Bauarbeiter aber mit:
„Wir lassen uns nicht mit einem schlecht geschmierten Margarinebrot abspeisen – Wir sind mehr wert“

Die Haupt- und Ehrenamtlichen des Bezirksverbandes Erfurt und FG BHG haben die Baustelle am Erfurter Presseclub fest im Griff

Bei den Kollegen und Kolleginnen der IG BAU gibt auch eine ordentliche Wurstsemmel

Die "neuen" Bauarbeiterunterkünfte nach Arbeitgeber Vorstellungen

Solche Spielchen - nicht mit uns. Unsere Forderung bleibt bei 7%

Aktion zur Tarifrunde 2014 im BHG

Liebe Kolleginnen,Kollegen

nun steht der Ort für unsere Aktion zur Tarifrunde im BHG fest. Diese soll am 24.03.2014 auf einer Baustelle Walkmühlenstrasse/ Ecke Puschkinstrasse/Juri-Gagarin-Ring in Erfurt stattfinden.

Beginn ist für 12.00 Uhr geplant, sodass ihr bitte 11.30 Uhr vor Ort sein solltet. Vielleicht müssen wir noch etweilige Unterstützung beim Aufbauen usw. leisten. ( Die Baustelle ist gegenüber einem Eckgebäude mit der Werbung " Presseclub ", wenn man in Richtung Gewerkschaftshaus auf dem Gagarin- Ring fährt. )


Da in der zweiten Verhandlungsrunde wieder kein Angebot seitens der AG auf dem Tisch gelandet ist, sie aber schon von den vielen Aktionen in Deutschland kenntnis genommen haben, ist es wichtig, dass wir mit viel Kollegen dort aufschlagen. Also kommt alle dort hin und bringt möglichst noch viele Kollegen mit, damit wir den Abeitgebern zeigen, " Auch im Osten sind die Kollegen für die Forderungen unserer IG BAU zur Tarifrunde ".

Annahme des Tarifvorschlages 2013

Die Arbeitgeber haben innerhalb der Erklärungsfrist den Tarifvorschlag für das Baugewerbe und Tarifvorschlag für die Übernahme der Auszubildenen zugestimmt.
Das bedeutet für uns: Ab dem 1. Mai 2013
-  4 % mehr Lohn, Gehalt und Auszubildenenvergütung
- eine Angleichung des Mindestlohnes 1 Ost an den Mindestlohn 1
West bis dem Jahre 2017,( eine Steigerung jährlich ab dem
01. Januar 2014 um 0,25 € )
- eine Übernahme der Auszubildenen ( Hat der AG dem AZUBI bis
spätenstens 4 Monate vor Beendigung des Lehrvertrages NICHT
schriftlich mitgeteielt, dass er ihn NICHT weiter im Betrieb
beschäftigen möchte, so glit der AZUBI als unbefristet eingestellt.
Dieses unbefristete Arbeitsverhältnis darf dann aus betrieblichen
Gründen nicht vor Ablauf von sechs Monaten gekündigt werden.
Diese Regelung gilt allerdings nicht für Ausbildungsverhältnisse,
die vor dem 1. Januar 2014 enden.
Im Namen der Fachgruppe des BHG DANKE ich allen Kollegen und Kolleginnen für ihre Unterstützung in der Tarifrunde 2013. Stephan Nagel-Vors. FG BHG




Verhandlungsergebnis Bauhauptgewerbe

Nach langen und zähen Verhandlungen konnte am frühen Morgen des

5. April ein Tarifvorschlag vereinbart werden.

Die wichtigsten Punkte lauten:
• Einkommensplus ab 01. Mai 2013 von
3,2 % im Westen und 4 % im Osten
Laufzeit des Tarifvertrages bis 30. April 2014

• Erhöhung der Mindestlöhne ab 01. Januar 2014

• Angleichung der Osteinkommen an West vereinbart

• Regelungen zur Übernahme von Auszubildenden

• Vereinbarung zur Aufnahme von Gesprächen zum Thema Altersübergangsgeld

Es wurde eine Erklärungsfrist zu diesem Tarifvorschlag bis 03.Mai 2013 vereinbart.

VorsitzenderStefan Wedel
Weimar/ Legefeld
0172-3458897
mswedel@yahoo.de

Termine

Sind im Terminkalender des Bezirksverbandes eingetragen.
Hier geht´s zum Terminkalender

Stellvertretender VorsitzenderAlexander Liehr
Weimar/Tiefurt
03643-501117
0173-3877891
al-Liehr@t-online.de

Aktuelles

  • ...24.3.2014 Erfurt 11.30 Uhr Tarifaktion 2014
Beisitzer Jürgen Hentschel
Arnstadt
03628-517178
j-hentschel@kabelmail.de
BeisitzerHans-Henning Sonntag
Drognitz
03673-723419
BeisitzerBernd Mangner
Arnstadt
03628-76729
BeisitzerRoger Jäckel
Gerstungen
036922-20454

Der Vorstand der Angestellten

VorsitzenderStephan Nagel
Suhl
O3681-3O9436
0176-22806751
as90c89nagelsuhl@o2online.de
.
Stellvertretender VorsitzenderJürgen Kaiser
Elxleben
O362O1-85671
kaikla@web.de
.
BeisitzerinBarbara Müller
Walldorf
-
BeisitzerHans-Joachim Blumenstein
Bad Langensalza
O3603-891817
hjblumenstein@freenet.de

Der Infoflyer über den Fachgruppenvorstand hier zum selbst ausdrucken