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Naturpark Hoher Fläming hatte einiges zu bieten.


Bad Belzig, 20.06.2019
Der Naturpark Hoher Fläming ist eine Landschaft, die von sanften Hügeln, tiefen Wäldern und vielen alten Burgen geprägt ist. Die höchste Erhebung, den „Hagelberg“ mit genau 200,24 m ü. NN, konnte nur vom Bus aus betrachtet werden.

Nach einer fast endlosen Busfahrt, verbunden mit einigen Staus auf der Autobahn, kam die Reisegruppe mit einer Stunde Verspätung in Bad Belzig an. Es sei ganz zu Beginn festgestellt: das geplante Programm wurde vollumfänglich, selbst bei Regen, "abgearbeitet".

Eine erste Station war die Burg Rabenstein. Die mittelalterliche Burg wurde Mitte des 12. Jahrhunderts als Straßenwarte angelegt. Steile Hänge und ein gewaltiger Wehrturm mit 30 m Höhe waren lange Jahre der Garant für Unbesiegbarkeit. Als Jugendherberge eingerichtet, treffen sich junge Menschen in alten Gemäuern.

Das Schloss Wiesenburg, im 13. Jahrhundert als Burg gebaut. Nach dem 2. Weltkrieg erhielt das Schloss als Schulstandort eine völlig andere Nutzung. Nach einer Grundsanierung wurde das Schloss zum Wohnkomplex. Die Wohnungen werden als Eigentumswohnungen verkauft - wieder im neuen, alten Glanz.
In einer alten Schnapsbrennerei bei Raben ist die Naturparkverwaltung untergebracht. Neben dem Fläming-Laden mit regionalen Produkten gibt es eine spannende Naturpark-Erlebnisausstellung und den Garten der Sinne.

Die evangelische Sankt-Briccius-Kirche in Bad Belzig, eine aus Feldsteinen gesetzte Saalkirche, ist die älteste ihrer Art in Brandenburg. Erstmals im Jahr 1186 urkundlich erwähnt, finden bis heute Gottesdienste statt.
Zum Abschluss stand eine Besichtigung der Burg Eisenhardt auf dem Programm. Auf dem Höhenrücken finden sich Spuren der 3000jährigen Baugeschichte. Heute ist hier ein Hotel eingerichtet.
Außerdem waren imposante Riesensteine zu sehen, die dem Wirken der Eiszeit zu verdanken sind.