Arbeitskreis der Senioren - bei uns ist was los!


Veste Heldburg – die fränkische Leuchte


© B. Unbescheid
Heldburg, 22.06.2017
Eine Tagesfahrt der Seniorinnen und Senioren, um sich mit den Lebensgewohnheiten im Mittelalter vertraut zu machen, ging nach Heldburg im südlichsten Zipfel Thüringens. Die Burg schon von weitem zu sehen, ist das Wahrzeichen im Grenzland zwischen Thüringen und Franken (Bayern).

Seit September 2016 hat das einzige Deutsche Burgenmuseum dort seinen Sitz. Viele Informationen über die Bedeutung und Funktionen von Burgen, das Leben in Friedens- und Kriegszeiten, die Rolle der Ritter brachten die ehrenamtlichen Burgenführer engagiert an die Teilnehmer. Es war schon beeindruckend, zu erfahren, dass im 14. Jahrhundert die Burg als Gegenstück der Veste Coburg errichtet wurde. In der wechselvollen Geschichte der Veste soll beispielsweise die Einrichtung als Verwaltungs- und Jagdsitz durch die Grafen zu Henneberg aufgezählt werden.
Ein Brand im Jahr 1982 zerstörte den Französischen Bau und beschädigte den Heidenbau schwer. Feuerwehren verhinderten das Allerschlimmste, Wehren aus Franken standen jenseits an der Innerdeutschen Grenze und durften aber nicht helfen. Der attraktive Französische Bau war eine offene Ruine, die Innenausstattung komplett ein Opfer der Flammen geworden. Erst nach der Wende wurde mit dem Wiederaufbau begonnen.

Ein Besuch der Veste Helburg ist durchaus empfehlenswert. Allerdings könnte der Besucherdienst für Gruppen attraktiver gestaltet und die gastronomischen Angebote im Burghof besser vermarktet werden.
Wir hatten zum Mittagessen Plätze in der „Country-Scheune“, einer Erlebnisgaststätte, reserviert. Das war ein echtes Erlebnis- nur halt kein Gutes.